Stein

Interior 10Geschützte Kommunikation
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ohne TitelBohrkerne2,40 m x 0,30 m x 0,12 m2012
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Interior 11Flussstein, ausgebohrt30 cm x 20 cm x 12 cm2019
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AitrachFindling mit Bohrlöchern1,20m x 1,0 m x 0,80 m2019
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Interior 10
Interior 10Findling mit 631 Bohrlöchern 100 x 100 x 80 cm2018
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ohne TitelBohrkerne1,20 m x 0,60 m x 0,30 m2018
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121 Millimeter10 Findlinge, Bohrlöcherca. 12 m x 1.50 m x 0,80 m2018
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Geschützte Kommunikation
Geschützte KommunikationFindling mit 2 Bohrlöchern, 2 Bullaugen80 x 100 x 100 cm2013
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ohne Titel2 nicht zusammengehörende Bruchstücke von Flusssteinen, Nähgarnca. 30 x 20 x 20 cm2011
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Geschützte KommunikationFindling mit 2 Bohrlöchern, 2 Bullaugen80 x 100 x 100 cm2013
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Symposion 3/15zerbrochener Flusstein, Nähgarnca. 20 x 20 x 15 cm2012
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Symposion 5/15zerbrochener Flusstein, Nähgarnca. 15 x 10 x 35 cm2012
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FamisFlußstein, in Scheiben zersägt15 × 15 × 20 cm2009
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121 MillimeterOrtsinstallation in Erolzheim, Standort Rathaus. Einer von 10 Findlingen mit jeweils 2 Bohrlöchern von 12,1 cm Durchmesser.zwischen 500 und 1000 kg schwer2012Foto: Werner Altvater
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121 MillimeterOrtsinstallation in Erolzheim, Standort Schloss. Einer von 10 Findlingen mit jeweils 2 Bohrlöchern von 12,1 cm Durchmesser.zwischen 500 und 1000 kg schwer2012Foto: Werner Altvater
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121 MillimeterOrtsinstallation in Erolzheim, Standort Schloss. Einer von 10 Findlingen mit jeweils 2 Bohrlöchern von 12,1 cm Durchmesser.zwischen 500 und 1000 kg schwer2012Foto: Werner Altvater
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121 MillimeterOrtsinstallation in Erolzheim, Standort Festhalle/Evangelische Kirche. Einer von 10 Findlingen mit jeweils 2 Bohrlöchern von 12,1 cm Durchmesser.zwischen 500 und 1000 kg schwer2012Foto: Werner Altvater
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Flyer VorderseiteBegleitbroschüre zur Ausstellung 121 Millimeter. Gestaltet von Andrea Froneck-Kramer.2012
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Flyer InnenseiteBegleitbroschüre zur Ausstellung 121 Millimeter. Gestaltet von Andrea Froneck-Kramer.2012
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100 XFlußsteine, ausgebohrt6,10 × 0,68 × 26 m2008/2009Foto: Minu Lee

Die runden und abgerundeten Steine aus dem Fluss Iller, die die Künstlerin, Lioba Abrell, für ihre Arbeit 100 X verwendet, sind das Ergebnis der Tätigkeit der Natur. Als Vagabunden in einem sich permanent verändernden Flussbett haben sie in Jahren und Jahrzehnten ihre scharfen Kanten als Bruchstein eingebüßt. Die stete Kraft der Natur hat sie geformt, deformiert oder verletzt. Die Künstlerin nimmt die Energetik der Natur auf und begibt sich auf den mühevollen Weg der Transformation von etwas Gegebenem in etwas Gemachtes. Sie legt Bohrungen in die Flusssteine an und ermöglicht dadurch einen Blick, der in die Materialität des Gesteins führt und das verschwiegene Innere offenbart. Die Lochsteine lassen Gedanken an Hühnergötter aufkommen, die man an den Stränden der Ost- und Nordsee finden kann. Steine mit herausgewaschenen Kreide- oder Fossilieneinlagerungen schützten im Volksglauben vor der fädenspinnenden und polternden Kikimora, die als Geist das Federvieh erschreckt. Löcher im Stein müssen uns Menschen irritieren, ist der Stein doch Symbol für Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit im Kontrast zur brüchigen Existenz des Menschen. Mag sein, dass die Rationalität der Aufklärung die Idee von sich verirrenden Geistern überlagert hat. Nichtsdestotrotz ist es die Leerstelle im Stein, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Denn die Künstlerin arbeitet nicht im klassisch bildhauerischen Sinne eine Form aus dem Rohmaterial heraus, sondern verlagert ihr skulpturales Arbeiten in das Innere des Steins. Mit dem Durchbohren der Steine und dem behutsamen Entfernen des Materials schafft sie Skulpturen ‚des Nichts‘, die erst durch ihre Ränder dem Betrachter sichtbar werden. Die Steine sind Zeugen im Fluss der Dinge, die beharrlich den Wassern trotzen, die an ihnen vorüberziehen. Die Löcher lassen das Licht in die Steine und erzeugen ein Band, der Strahl der Wissenden. Kathrin Rost und Dr. Martin Scharvogel

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100 XFlußsteine, ausgebohrt6,10 × 0,68 × 26 m2008/2009Foto: Minu Lee
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100 XFlußsteine, ausgebohrt6,10 × 0,68 × 26 m2008/2009Foto: Minu Lee
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100 XFlußsteine, ausgebohrt6,10 × 0,68 × 26 m2008/2009Foto: Minu Lee
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Interior 9Findling, ausgebohrt60 x 60 x 60 cm2013
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Interior 7Findling, ausgebohrt80 x 60 x 60 cm2012
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Interior 7, InnenansichtFindling, ausgebohrt80 x 60 x 60 cm2012
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Interior 6Findling, ausgebohrt80 × 60 × 60 cm2008Foto: Minu Lee
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Interior 6Findling, ausgebohrt80 × 60 × 60 cm2008Foto: Minu Lee
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Interior 5Flußstein, ausgebohrt12 × 15 × 20 cm2007Foto: Minu Lee
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Interior 4Flußstein, ausgebohrt12 × 15 × 20 cm2007Foto: Minu Lee
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Interior 3Flußstein, ausgebohrt12 × 15 × 20 cm2007Foto: Minu Lee
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Interior 2Flußstein, ausgebohrt12 × 15 × 20 cm2007Foto: Minu Lee
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Interior 4+5Flußstein, ausgebohrt12 × 15 × 20 cm2007Foto: Minu Lee
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Interior 2+3Flußstein, ausgebohrt12 × 15 × 20 cm2007Foto: Minu Lee
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Interior 1Flußstein, ausgebohrt12 × 15 × 20 cm2007
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Interior 1Flußstein, ausgebohrt12 × 15 × 20 cm2007
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Lumen 8Marmor Modell für eine Rauminstallation mit den Maßen 3,5 × 3,5 × 2,5 m2008Foto: Minu Lee
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Lumen 6Marmor100 × 25 × 40 cm2007Foto: Minu Lee
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Lumen 6Marmor100 × 25 × 40 cm2007Foto: Minu Lee
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Lumen 6Marmor100 × 25 × 40 cm2007Foto: Minu Lee
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Lumen 4MarmorØ 25 cm × 60 cm2007Foto: Minu Lee
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Lumen 3Marmor25 × 30 × 62 cm2007
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Lumen 3Marmor25 × 30 × 62 cm2007
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Lumen 2Marmor25 ×15 ×40 cm 2007Foto: Minu Lee
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Lumen 1MarmorØ 23 cm × 30 cm2007
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Lumen 1MarmorØ 23 cm × 30 cm2007
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ZeichnungenSandsteinje Tafel ca. 15 × 20 × 4 cm2006
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someone elseGranit28 × 23 × 12 cm2005/2007 Foto: Minu Lee
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someone elseGranit28 × 23 × 12 cm2005/2007 Foto: Minu Lee
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someone elseGranit28 × 23 × 12 cm2005/2007 Foto: Minu Lee
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someone elseGranit28 × 23 × 12 cm2005/2007 Foto: Minu Lee
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SferaMarmorØ 23 cm2005Foto: Minu Lee
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SferaMarmorØ 23 cm2005Foto: Minu Lee
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Aurora - schwimmender SteinEstremoz - Marmor, Glaskubus, Wasser1,00 × 0,25 × 0, 25 m2005Neues sichtbar zu machen, wie es Lioba Abrell formuliert, steht offenbar, wie die Verwendung von Estremoz Marmor, im Mittelpunkt ihrer Werke. Gestaltete die gelernte Steinbildhauerin schon in früherenArbeiten aus diesem hellen, beigefarbigen Naturstein fragile Körperteile, so scheint nun die Entwicklung zu etwas unkörperlichen sichtbar zu werden: die aus einem Marmorblock geschliffene Schale, Aurora / Morgenröte), ist auf eine Wasserfläche gesetzt und irritiert, denn troz einer, vielleicht anzunehmenden Vermutung, geht die Schale nicht unter. Scheinbar wird hier mit einer konventionellen Vorstellung von Stein, als etwas Massivem, Stehenden, geborchen. Die, in einem langen und behutsamen Arbeitsprozess auf drei bis vier Millimeter geschliffene, in eine klare Form gebrachte Schale spiegelt sich im Wasser und eröffnet mir ihrer dünen und glatten Oberfläche ein interessantes Spiel von Lichtreflexen. Deutlich erscheinen auch Prozessspuren am gebrochenen Rand der Schale, die so offener und freier wirkt. Es hat den Anschein, dass die Möglichkeiten des Materials auf das äußerste ausgenutzt werden, um den Eindruck einer Materialästhetik von Leichtigkeit und Zartheit zu erreichen. Der Stein scheint nicht mehr steingerecht zu sein, wie es Lioba Abrell formuliert. So führt die Künstlerin hier, mit der in-sich-ruhenden Schale die zugleich auf der bewegenden Wasserfläche aufliegt, ein Wechselspiel von Bewegung und Stillstand (der Seins) vor Augen. Sebastian Fitzner 2005
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Aurora - schwimmender SteinEstremoz - Marmor, Glaskubus, Wasser1,00 × 0,25 × 0, 25 m2005
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CuoreMarmorØ 12 - 23 cm, Höhe 4 -12 cm2005Foto: Minu Lee
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Durchscheinende BrustMarmor12 × 10 × 5 cm2004Foto: Minu Lee